Historischer Rundgang zwischen den Stadttoren

Historischer Rundgang

Dudeldorf, mit seinem historischen, malerischen Ortskern zeigt auch heute noch charakteristische Züge eines ehemaligen Ackerbürgerstädtchens. Die beiden Stadttore aus dem 14. Jahrhundert laden Besucher zu einem Rundgang ein.
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1. Oberes Tor (1453)

Das Obertor gehört heute zu dem südlich angrenzenden Wohnhaus. Im Keller befinden sich die Fundamente der Stadtmauer.
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2. Breitgiebelhaus (1723)

Das um 1723 von Balthasar Seeberger in der Ortsmitte direkt am Marktplatz erbaute Haus wurde im Jahre 1983 unter fachlicher Betreuung der Kreisdenkmalpflege vorbildlich restauriert.


3. Marktbrunnen (1859)

Der Laufbrunnen am alten Marktplatz - Einmündung Kirchstraße in die Hauptstraße - besteht aus einem niedrigen sechseckigen, 1859 datierten Brunnenpfosten und einem Trog aus rotem Sandstein. Den kräftigen Sockel ziert ein gußeisener Pfeiler mit Putte in Neurenaissanceformen.


4. Treppengiebelhaus (um 1700)

Eines der beiden letzten der einst für Dudeldorf charakteristischen Treppengiebelhäuser stammt aus der Zeit um 1700. Beide Giebel sind intakt erhalten.


5. Unteres Tor (1453)

Das Untertor ist ein Bestandteil der ehemaligen Stadtbefestigung des 14. bis 15. Jahrhunderts.


6. Altes Pfarrhaus (1759)

Das in eine Häuserzeile eingebundene ehemalige Pfarrhaus wurde laut Sturz seines Oberlichtportals im Jahre 1759 erbaut. Die Oberlichtverglasung über der Haustür stammt aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts.


7. Altes Brauhaus (um 1700)

Aus zwei Häusern mit Ökonomiegebäuden verschiedener Bauepochen des späten 17. bis 18. Jahrhunderts hat man ein Hotelensemble mit einer gepflegten Gartenanlage geschaffen, die früher zum Pfarrhaus gehörte. 1836 hat der Bierbrauer und Handelsmann W. Josef Servatius hier eine Brauerei errichtet.


8. Pfarrkirche (1909)

Die Pfarrkirche ist Maria Königin geweiht. Sie wurde vom Kölner Erzdiözesebaumeister Heinrich Renard im Jahre 1909 im neugotischen Stil errichtet. Das Innere besitzt eine reiche Ausmalung aus der Bauzeit und ältere Kunstwerke. Am Hauptportal verdient eine Skulptur des heiligen Johannes des Täufers aus dem 14. Jahrhundert Beachtung.


9. Burg (1734)

Die bauliche Anlage besteht aus dem mittelalterlichen, im 19. Jahrhundert zur Schule umgebauten Wohnturm, dem im 18. Jahrhundert daran angebauten zweiflügeligen Herrenhaus, dem Hof mit stadt- und feldseitigem Torbogen und dem Garten mit Pavillon aus dem 18. Jahrhundert.


10. Johannesbrunnen (um 1800)

An der Biegung der Kirchstraße steht vor der Burg, von Bäumen eingefasst, ein Steintrogbrunnen mit der Figur des heiligen Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert. Die Statue soll aus dem Kloster St. Thomas an der Kyll stammen.