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Dudeldorfer Bürgerinfo 1/2019 -Hochwasservorsorgekonzept-

Erstellung eines Hochwasservorsorgekonzeptes

Am 15. Mai fand in Badem die Auftaktveranstaltung der VG bzgl. der zu erstellenden Hochwasservorsorgekonzepte statt. Die Vorgehensweise wurde den Ortsbürgermeistern/innen durch Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz, der Verbandsgemeinde Bitburger Land und des beauftragten Ingenieurbüros Reihsner aus Wittlich erläutert.

Von Seiten des Ministeriums wurde insbesondere auf folgende Punkte hingewiesen:

  • Es gibt keine einfachen Lösungen.
  • Da Hochwasser nicht verhindert und nur relativ wenig abgemindert werden kann und auch kein absoluter Hochwasserschutz durch Mauern und Deiche möglich ist, hilft nur umfassende Hochwasservorsorge!

  • Um Hochwasservorsorge muss sich jeder selbst kümmern.

In Deutschland ist jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren verpflichtet, selbst geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen (§5, II WHG)

Erst wenn Maßnahmen zum Schutz der Allgemeinheit gegen Hochwasser erforderlich werden, besteht ein überwiegendes öffentliches Interesse am Hochwasserschutz. Dieses öffentliche Interesse liegt dann vor, wenn durch Überschwemmungen die Gesundheit der Bevölkerung bedroht ist oder immer wieder Sachschäden in außerordentlichem Maße bei einer größeren Zahl von Betroffenen eintreten, d.h. wenn ein allgemeines Schutzbedürfnis besteht.

Hochwasserschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Betroffenen, Kommunen und dem Staat!

Geplante Termine in Dudeldorf:

  • 03.06.2019 - Begehung der Ortslage mit Vertretern der Gemeinde, Feuerwehr und Ingenieurbüro
  • 01.07.2019 - Bürgerversammlung / Workshop in der Burg Dudeldorf

 

In der Bürgerversammlung wird die weitere Vorgehensweise erläutert und insbesondere folgende Fragen behandelt:

  • Welche Gefahr besteht?
  • Welcher Hochwasserschutz im öffentlichen Bereich ist denkbar?
  • Welche Lösungen sind wirtschaftlich und umsetzbar?
  • Welche Hochwasservorsorge ist über den technischen Hochwasserschutz hinaus erforderlich?
  • Was kann jeder Betroffene tun?
  • Mit welcher Hilfe kann er rechnen?

 

Es ist wichtig das viele Bürgerinnen und Bürger (nicht nur Betroffene) an der Versammlung teilnehmen, damit dem Ingenieurbüro ein umfassender Gesamteindruck geschildert werden kann. Nur mit detaillierten Informationen können die Probleme erkannt, und ein entsprechender Maßnahmenkatalog erstellt werden. Hierzu wurde dem Büro schon umfangreiches Foto- und Videomaterial übermittelt.

Weitere Informationen finden Sie in den beigefügten PDF Dokumenten.